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Kurt Donald Cobain wird am 20. Februar 1967 in Aberdeen, einer Kleinstadt im nordwestlichsten Zipfel Amerikas, geboren. Er ist das Kind einer stürmischen High-School-Liebe. Vater Don, 21, ist linkisch und schlank, trägt eine Buddy-Holly-Brille, Mutter Wendy, 19, ist eine Schönheit, die alle nur »Breeze« (Brise) nennen. Ihre Eltern sind gegen diese Liebe. Wendy und Don müssen heimlich nach Idaho fahren, wo man auch ohne Einwilligung der Eltern heiraten kann.

Das Geld ist knapp. Don macht für einen Hungerlohn Überstunden als Automechaniker an einer Tankstelle, während Wendy sich im winzigen Hinterhof-Bungalow um den kleinen Kurt kümmert. Der aufgeweckte blonde Junge ist bald das einzige Bindemittel ihrer Beziehung, die von Alltagssorgen erdrückt wird.

Für Kurt spielen sie heile Familie. Sie fahren nach Disneyland, kaufen ihm ein Mickymaus-Kinderschlagzeug, auf das der Kleine zu jeder Tageszeit eindreschen darf, und filmen jeden seiner Schritte mit einer Super-8-Kamera, die sie sich eigentlich nicht leisten können. Doch langsam beginnt die Fassade zu bröckeln. Don und Wendy verstecken ihre Wut aufeinander nicht mehr hinter verschlossenen Türen. Sie hassen sich jetzt offen. Schreien und schlagen sich. Und im Februar 1976, eine Woche nach Kurts neuntem Geburtstag, kommt der endgültige Bruch. Die Scheidung.

Kurt fühlt sich verraten, ins Abseits geschoben, um seine Zuneigung betrogen. "Ich hasse Mom, ich hasse Dad".

"Man möchte einfach nur traurig sei", schreibt er an die Wände seines Schlafzimmers.

Vielleicht ist das der Augenblick, in dem Kurt Cobain beginnt, sich ein zweites Ich zu schaffen. Eine Ersatz-Identität, die ihn schützen soll gegen die Welt da draußen, die er zu hassen beginnt. In seinem Tagebuch wird er sich von nun an "Kurdt Cobain" nennen.  

"Ich werde der größte Rocksuperstar, bringe mich um und mache einen flammenden Abgang. Ich möchte reich und berühmt werden und mich umbringen wie Jimi Hendrix." (Kurt Cobain zu einem Schulfreund)

In der Schule lässt er sich nur selten blicken. Er versteckt sich in seinem Zimmer, wo er Marihuana raucht und LSD schluckt. Er ist 14 und hat seine erste Gitarre, ein billiges Ding aus Japan. Er spielt, bis die Fingerkuppen schmerzen. Punkrock.

Sein privates Glück findet er bei der Ex-Stripperin Courtney Love, die er 1992 auf Hawaii ehelicht. Zu dieser Zeit ist sie bereits schwanger mit Tochter Francis Bean, und Cobain hängt an der Nadel. Über seine Gattin sind Gerüchte im Umlauf, dass sie auch während der Schwangerschaft nicht auf Drogen verzichten kann.

Seine Persönlichkeitsstruktur verbietet es ihm, sich einfach mit dem neuen Ruhm von Nirvana, der Kohle und der offensichtlichen Vorbildfunktion, die er plötzlich für viele hat, anzufreunden. Einen ersten Selbstmordversuch übersteht er, nachdem er sich einen Cocktail aus Medikamenten mit Champagner anrührt. Der nächste sollte jedoch erfolgreicher verlaufen. Cobain ist Waffenfanatiker, und mit einer dieser Waffen(Schrotflinte) setzt er (wiederum im Heroinrausch) seinem Leben ein Ende. Sein Abschiedsbrief, der bald in Fankreisen kursiert, zeigt einen verzweifelten Menschen, der auf der Suche nach seinem Platz in dieser Welt nicht fündig wurde.

 

von georg eisenzimmer(ma seelenverwnter)




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